Archiv 2013

Frrohe Weihnachten 2013

Der Vorstand des Vereins Wutachtalbahn e.V. wünscht allen Mitgliedern, sowie allen Freunden und Gönnern des Vereins Wutachtal e.V. eine besinnliche Weihnachtszeit und Glück, Gesundheit und Erfolg im Jahr 2014!

Unsere Tenderlokomotiven 86 333 und 93 1360 und zwei unserer Nebenbahnwagen nahmen an den 6. Rottweiler Dampftagen der EFZ teil. Die Bilder zeigen von oben links nach unten rechts die 86 333 am späten Abend des 1. November im Bw Rottweil (beide Bilder: C. von Molo), unsere 93 1360, die unermüdlich die Besucher vom Bahnhof in das Bw-Gelände gebracht hat vor dem schönen Fachwerkgebäude des Bw Rottweil und bei der Einfahrt auf Gleis 1 des Bf Rottweil, unsere "Büchse" Ci 83 445 eingereiht in einen Zug nach Spaichingen und die 86 333, welche zusammen mit der 97 501 an allen Tagen Führerstandsmitfahrten ermöglichte (alle vier Bilder: T.Horn).

6. Rottweiler Dampftage

Anläßlich des 150jährigen Bestehens der Hochrheinbahn Singen – Waldshut verkehrte ein historischer Eilzug zwischen Stuttgart und Waldshut über die Wutachtalbahn. Der Zug wurde von der V 100 2335 der NeSA befördert und an folgenden Stellen auf der Sauschwänzlebahn im Bild festgehalten (oben links nach unten rechts): 1. bei Fützen, 2. auf dem Fützener Viadukt, 3. im Bf Grimmelshofen, 4. beim Hp Lausheim Blumegg. (alle Bilder: T. Horn)

Sonderzug mit V100

Am 10. Oktober vekehrte ein Sonderzug der UEF von Stuttgart nach Weizen und zurück. Die 01 1066 der UEF brachte den Zug nach Immendingen, wo er von der P8 "2455 Posen" abgeholt wurde. In Blumberg wurde der Sonderzug mit dem planmäßigen Museumszug vereint und gemeinsam ging es mit den Lokomotiven P8 "2455 Posen" und 86 333 nach Weizen. Ab Weizen bergwärts beförderte 86 333 den Sonderzug alleine, während die P8 den Museumszug zurück nach Blumberg brachte.

aktuell 19oktober2013

Die Bilder zeigen (von oben links bis unten rechts):
1. Ankunft des Sonderzuges in Blumberg und "Begrüßung" durch 86 333,
2. 86 333 am Schluß des nach Weizen abfahrenden Zuges,
3. mögliches Umsteigen von der 1. Klasse in die Nebenbahn-Holzklasse,
4. die Wagenschlange im Bf Grimmelshofen,
5. P8 "2455 Posen" überholt in Fützen mit dem Planzug den Sonderzug,
6. 86 333 bei der Abfahrt aus dem Bf  Epfenhofen.
(alle Bilder T. Horn)

Im kommenden Jahr feiert die Stadtkapelle Blumberg ihr 75jähriges Jubiläum. Um sich in der kommenden Festschrift entsprechend präsentieren zu können, hatte das Trompetenregister beim Verein angefragt, ob eine Dampflokomotive als Hintergrund für einige Bilder genutzt werden könne. Wir haben natürlich gerne zugestimmt und so entstanden am 29. September einige Aufnahmen im Bahnhof Zollhaus-Blumberg.

93er und Trompeter

Am Freitag den 27. und Samstag den 28.September wurden die beiden Tenderdampflokomotiven des Vereins von Meiningen nach Fützen überführt. Die 93 1360 hat in den vergangenen Monaten neue Bandagen auf allen Kuppelachsen erhalten. Durch den Einsatz im Wutachtal wurden die Radsätze auch 2012 dermassen verschlissen, daβ die Investition in Höhe von etwa 70‘000 Euro notwendig wurde. Jeder Eisenbahnfreund, der den markanten Sound der 93er liebgewonnen hat und den weiteren Einsatz der Lok unterstützen möchte, kann dem Verein über unsere Online-Spendenmöglichkeit ein bisschen unter die Arme greifen.

Florian hat als einer der begleitenden Heizer ein paar Bilder von der Überführung gemacht. Die beiden oberen Bilder zeigen die Stimmung am frühen Freitagmorgen im Anheizschuppen in Meiningen, das untere Bild zeigt die Zwischenstation Heilbronn am Samstagmorgen.

86 und 93 im Anheizschuppen von DLW Meiningen

86 und 93 in Heilbronn

Am Samstag und Sonntag, 21./22. September hatte der Verein die 52 7596 der EFZ gebucht, um die Vereinsfahrtage mit dieser Lok durchführen zu können und der privaten P8 eine Wartungsmöglichkeit zu verschaffen.

Der Verein Wutachtalbahn e.V. hat fünf historische Reisezugwagen erworben, bei welchen sehr schön deutlich wird, daβ Eisenbahngeschichte immer mit der Geschichte eines oder mehrerer Länder verbunden ist.

Im Mai 1938 bestellte die Türkei auf Basis eines bilateralen Handelsvertrages mit dem Deutschen Reich einen gröβeren Posten Eisenbahnfahrzeuge bei der „Deutschen Waggonbau-Vereinigung“. Die bilateralen Vereinbarungen eröffneten dem unter Devisenmangel leidenden Deutschen Reich die Möglichkeit, im Ausland Agrarprodukte und Rohstoffe einzukaufen - wobei den Lieferländern die Forderungen in Reichsmark gutgeschrieben wurden, welche diese dann gegen deutsche Produkte aufrechnen konnten. Die Türkei bestellte also über 900 Eisenbahnwaggons, zwölf Triebwagen und neun Drehgestell-Sätze. Unter den Waggons befanden sich auch 24 Reisezugwagen der Bauart Ci, welche von den Waggonfabriken Bautzen und Ammendorf (Lindner) hergestellt wurden. Aufgrund der politischen Entwicklung in Europa und des Kriegsbeginns kam es nicht zur Auslieferung dieser Reisezugwagen an die Türkei. Auch wenn diese 24 Ci-Wagen aus der Bestellung von 1938 die Türkei nicht erreichten, so waren aus den vorhergehenden Lieferungen Reisezugwagen dieser und ähnlicher Bauarten bei der TCDD (Türkische Staatsbahn) im Einsatz. Da die Deutsche Reichsbahn die Wagen (zunächst) nicht übernehmen wollte, wurden die 24 Reisezugwagen an Privatbahnen verkauft. Die Reichswerke Hermann Göring, Watenstedt (RHG) übernahmen 14 Fahrzeuge unter den Nummern Ci 1 – Ci 14 , die Kreis Oldenburger Eisenbahn (KOE) drei (Nummern: Ci 17 – Ci 19), die Köln-Bonner Eisenbahn (KBE) ebenfalls drei (Ci 1522 – Ci 1524) und die Hersfelder Kreisbahn (KHH) vier Wagen (Ci 11 – Ci 14). Mit der Verstaatlichung der KOE im Jahr 1941 kamen deren Wagen (Ci 17 – Ci 19) zur Reichsbahn und erhielten zunächst die Nummern Ci 88 213, Ci 88 215 und Ci 88 216.

Alle drei Wagen verblieben im Westen und kamen zur Deutschen Bundesbahn. Diese ordnete die Fahrzeuge unter der Bauart der Einheits-Nebenbahnwagen ein und vergab die Nummern Ci 98 073, Ci 98 074 und Ci 98 075. Der Ci 98 075 wurde bereits 1951 in die ED Karlsruhe zum Bf Freiburg versetzt. Dort wurde er hauptsächlich auf der Höllentalbahn und deren Seitenlinien (Bonndorfer Bahn, Dreiseensbahn) eingesetzt. Die beiden anderen Wagen wurde bis zum Dezember 1958 in der BD Hamburg (Bf Flensburg) eingesetzt. Am ersten Dezember 1958 wurden die beiden nach Reutlingen umbeheimated, um auf der Steilstrecke Honau – Lichtenstein und auf anderen Nebenstrecken (z.B. Kleinengstingen – Münsingen) eingesetzt zu werden. Die beiden Reutlinger „Türken“ überlebten noch einige Zeit als Bahndienstwagen, der weitere Verbleib des Freiburger Fahrzeugs ist nicht bekannt.

Ci 98 208

Die vom Verein Wutachtalbahn e.V. erworbenen Fahrzeuge wurden ursprünglich von den Reichswerken Hermann Göring, Watenstedt (RHG) eingesetzt. Nach dem Krieg gingen die Fahrzeuge in das Eigentum der Verkehrsbetriebe Salzgitter GmbH über. 1974 bzw. 1977 (Ci 0009 Salzgitter) wurden die Reisezugwagen vom Verein Braunschweiger Verkehrsfreunde e.V. (VBV) übernommen. Im September 2013 konnte schlieβlich der Verein Wutachtalbahn e.V. (WTB) die Fahrzeuge für den im Aufbau befindlichen südbadischen Nebenbahnpersonenzug erwerben. Die fünf Reisezugwagen werden in Anlehnung an die Nummernvergabe bei der DB die Bezeichnungen Ci 98 203, Ci 98 208, Bi 98 209, Ci 98 210 und Ci 98 213 erhalten.

Ende Juli 2013 wurde uns die Lok 86 333 von Seiten der Betriebsleitung mit der Begründung stillgelegt, die Lok würde die Infrastruktur der Wutachtalbahn beschädigen. Die Betriebsleitung äuβerte den Verdacht, daβ die Vorspannung und die Federkräfte der Rückstelleinrichtung beider Bisselgestelle möglicherweise nicht mehr den Vorschriften entsprechen würden und verlangte den schriftlichen Nachweis der entsprechenden Meβwerte. Zunächst etwas verblüfft und ungläubig mussten wir uns der Anweisung fügen und die Lok nach einer ersten Untersuchung vor Ort nach Meiningen überführen. Die zur Emittlung der verlangten Meβwerte notwendigen Arbeiten konnten nicht in unserer Werkstatt in Fützen durchgeführt werden. Am 9. August wurde die 86er daher nach Meiningen überführt und am 28. August wurde die Lok in der Richthalle des DLW Meiningen für die Arbeiten vorbereitet. Zunächst wurde der Ist-Zustand der Lok im kompletten Zustand vermessen und dokumentiert. Dann musste die Lok angehoben werden, um die beiden Gestelle ausbauen zu können. Die beiden Gestelle wurden dann per Schiebebühne und Kran in eine andere Abteilung in der Richthalle des Werkes gebracht und weiter begutachtet, vermessen und auseinandergebaut. Schließlich konnten die fraglichen Federn begutachtet und auf ihre Federkräfte geprüft werden. Die Arbeiten dauerten von 9:00 Uhr bis in den Nachmittag hinein. Die Bilder unten zeigen die einzelnen Schritte der Arbeiten.

Begutachtung der 86 333

Oben links stehen die beiden vereinseigenen Tenderdampflokomotiven 86 333 und 93 1360 nebeneinander in der Richthalle des DLW Meiningen. Oben rechts wurde die 86 333 in luftige Höhen gehoben – beide Gestelle liegen frei. Im Bild unten links wird vorgeführt, wie das Eisenbahnspielen im Originalmaβstab funktioniert: die an ein Hilfsgestell gebundenen Gestelle werden per Hand auf die Schiebebühne gerollt. Das Bild unten rechts zeigt schlieβlich eine ausgebaute Rückstellfeder – bereit für die Reinigung und die Prüfung der Federkraft.

Ergebnis:

Das Ergebnis ist zumindest für uns keine Überraschung: die 86er ist topfit. Mittlerweile liegen uns die Sachverständigengutachten vor - hier in ein kurzer Auszug:

Die Rückstelleinrichtungen zeigen sich in einem guten Zustand. An den Federn waren keine Schäden erkennbar. Auch die Federkonstanten sind mit dem Regelwerk konform. Es wurden weiterhin keine Mängel oder Schäden in den Laufachsgestellen festgestellt.

Die Lokomotive 86 333 ist als betriebssicher einzustufen.

Es steht damit fest, auch auf Grund der nach der Überführung festgestellten Befundung, daß das Verschleißverhalten nicht an der Lokomotive liegt, sondern eher in der Infrastruktur der Strecke Weizen - Zollhaus-Blumberg zu suchen ist.

Aus unserer Sicht steht daher fest, daß die Anordnung zur Stilllegung der Lok 86 333 sachlich falsch war.

Wieder haben wir schöne Aufnahmen eines zufriedenen Fahrgasts erhalten, die wir den Lesern unserer Vereinsseite nicht vorenthalten wollen. Am 21. Juli wurde der Vereinszug bei der morgendlichen Leerfahrt von Fützen nach Blumberg (Bilder oben links und oben rechts), während der planmäßigen Vormittagsfahrt im Zug (Bilder unten links und rechts), sowie während der Nachmittagsfahrt (Bild unten mittig) durch die Kamera beobachtet. Ein tolles Tagesprogramm mit fotografischen Ergebnissen, die sich sehen lassen können. Hinter der der Kamera stand in allen Fällen Achim Rickelt.

Bilder eines Fahrgastes

Am 31. Mai konnte nun nach langwierigen Instandsetzungsarbeiten am Fahrwerk der Wagenkasten des vereinseigenen BPw4yg 98 304 endlich auf seine überarbeiteten Drehgestelle aufgesetzt werden. Da es an diesem Tag durchgängig geregnet hatte, wurden die Aktiven des Vereins nur einmal naß...

Dennoch war die Aktion auf der ganzen Linie erfolgreich. Durch die umfassenden Arbeiten an Drehgestellen und weiteren Bauteilen, wurde dem Verein vom Sachverständigen die Durchführung einer Hauptuntersuchung an dem Fahrzeug bescheinigt. Nun kann der hervorragend gepflegte Halbgepäckwagen wieder dem Museumsbetrieb auf der Sauschwänzlebahn übergeben werden. Auf den Bildern sind die verschiedenen Phasen des Aufsetzens vom Wagenkasten auf die Drehgestelle zu sehen (alle Bilder entstanden am regnerischen 31. Mai in Fützen - T. Horn).

B4y 98 304

Am Pfingstmontag hat der Verein seinen traditionellen Aktivenausflug unternommen. Mit den Kollegen des Achertäler Eisenbahnvereins (AEV) ging es mit dem Dampfzug von Achern nach Ottenhöfen und nach einer zünftigen Wanderung wieder zurück. Leider war der Tag - wie öfter in diesem Frühjahr - etwas verregnet. Doch davon ließen sich die Aktiven nicht die Laune verderben und genossen die Fahrt durch das Achertal, die Besichtigung des Lokschuppens in Ottenhöfen und die Wanderung auf dem Mühlenweg.

Vereinsausflug 2013

Die P8 "2455 Posen", welche die städtischen Museumszüge unter der Woche durch das Wutachtal ziehen wird, ist heute in Fützen eingetroffen. Derzeit zeigt der Kessel der P8 noch talwärts - das soll vor dem ersten Einsatz am 15. Mai jedoch noch mittels Drehfahrt geändert werden.

Am 4. Mai nahm unsere 50 2988 an der Fotosonderzug-Veranstaltung "Maidampf 2013" teil. Der Veranstalter setzte die DB-50er mit der entsprechenden Epoche 4-Beschilderung als 052 988-3 auf dem "Rhönbähnle" zwischen Mellrichstadt und Fladungen vor mehreren Güterzügen ein.

Bereits am 3. Mai bedeutete dieser Einsatz für die Lokmannschaft Pirmin und Valentin frühes Aufstehen, um nach der Fahrt nach Meiningen die 50er für die am Abend vorgesehene Überführung von Meiningen nach Mellrichstadt vorzubereiten. Dabei wurden auch noch ein paar Schönheitsarbeiten durchgeführt und die auf ihre Reparatur wartende 93 1360 besucht.

Die Bilder zeigen (von oben links nach unten rechts): die 50 2988 nach dem Ausrücken aus dem Anheizschuppen auf der Drehscheibe im DLW Meiningen (im Hintergrund ist die 50 622 zu sehen), die 93 1360 in der Halle, die 50er vor dem G 56 zwischen Ostheim und Norheim, die 50er vor dem G 54 bei Nordheim, die 50 2988 neben 98 886 im Bf Fladungen und die 50er wieder vor dem G 56 kurz vor Faldungen.

Maidampf 2013

Mehr Bilder sind in der Rubrik "Besondere Momente" zu finden.

Gestern sind die fünf städtischen Reisezugwagen der Bauart 3yg in Blumberg eingetroffen. Die Fahrzeuge haben in den vergangenen Monaten eine Hauptuntersuchung im Werk Rastatt erhalten, tragen das Kürzel "BB" (für Blumberger Bahn?) und werden nun an den Fahrtagen unter der Woche eingesetzt. Die Lokomotiven 64 419 und V 100 2084 des Vereins DBK - Historische Bahn rangierten die bisher leihweise eingesetzten Reisezugwagen für die Überführung zurück nach Crailsheim, bzw. Schorndorf zusammen. Alle Bilder von T. Horn entstanden im Bf Zollhaus-Blumberg.

Reisezugwagen der BB GmbH

Die 52er (im Eigentum der Kollegen des Vereins EisenbahnfreundeZollernbahn), welche die städtischen Fahrten vom 6. bis 21. April als Aushilfe für die defekte P8 (in Privateigentum) absolviert hatte, wird das Bw Fützen am Sonntag wieder verlassen. Für die städtische Fahrt am Freitag, den 26. April ist die Lok 64 419 des Vereins DBK - Historische Bahn eingeplant.

52 7596

Am Samstag 27. und Sonntag 28. April beginnt dann die Saison für den Verein Wutachtalbahn e.V. Die vereinseigene 86 333 (ausgestattet mit einer neuen Rauchkammertür) wird dann die historischen Reisezugwagen des WTB e.V. auf der Sauschwänzlebahn befördern. Die Saison 2013 zeigt sich also hinsichtlich der eingesetzten Fahrzeuge recht abwechslungsreich.

Am 13. und 14. April wurde unsere 86 333 von Meiningen über Heilbronn nach Fützen überführt. Ab Heilbronn wurde ein Schotterwagen (ehemals Belgische Staatsbahn) der Stadt Blumberg (finanziert von dem Verein IG WTB) mitgenommen. Das muntere Gespann zeigt sich unten links noch in Heilbronn (Aufnahme: T. Horn) und unten rechts in Horb (Aufnahme: Sven Jünger).

Überführung 86 333

Bei recht trübem Wetter fand die diesjährige Saisoneröffnung auf der Wutachtalbahn statt. Der aus von der Stadt Blumberg geliehenen Fahrzeugen bestehende Zug bestand aus der 52 7596 der Eisenbahnfreunde Zollernbahn aus Rottweil und Reisezugwagen des Vereins DBK - Historische Bahn e.V. aus Crailsheim. In dieser oder ähnlicher Zusammenstellung werden zukünftig alle Planzüge verkehren, die in der städtischen Verantwortung liegen (alle Fahrten vor bzw. nach der Hauptsaison und unter der Woche).

Der Saisonbeginn für unsere Fahrzeuge beginnt - wie bisher üblich - am letzten Aprilwochenende (27. und 28. April). Der bisher für die Fans auf die Schiene gestellte (Güter-)sonderzug entfällt wegen des vorverlegten Saisonbeginns.

Saisoneröffnung 2013

Im Kapitel "Presse" wurde ein aktueller Artikel aus dem Eisenbahn-Kurier hinzugefügt.

Die beiden Reisezugwagen wurden am 27. Februar durch die Südostbahn (SOB) von Samstagern nach Schaffhausen überführt. Am 1. März sorgte die NeSA dann für die Weiterfahrt von Schaffhausen nach Blumberg.

Damit sind die beiden Wagen nach fast einem Jahr wieder in das Wutachtal zurückgekehrt. Die langwierige Aufarbeitung in der SOB-Werkstatt in Samstagern hing vorallem mit der schwierigen Ersatzteilsuche zusammen.

Nun stehen die Wagen in technischem Bestzustand wieder für den Museumsverkehr auf der Wutachtalbahn zur Verfügung.

Seit Mitte Februar und bis 7.März arbeitet ein Schienenschleifzug auf der Sauschwänzlebahn. Die Arbeiten sind Teil der Instandsetzungsoffensive des Infrastrukturbetreibers Stadt Blumberg um den Zustand der Gleisanlagen zu verbessern. Die Aufnahmen unseres Mitglieds Thomas Glunk zeigen den Schleifzug der Firma SPENO am 23. Februar im talseitigen Abschnitt vor Epfenhofen.

Schienenschleifzug

Abschluβ der Vertragsverhandlungen zwischen Stadt Blumberg und Verein WTB e.V.

In der vergangen Woche wurde zwischen der Stadt Blumberg und dem Verein Wutachtalbahn e.V. wieder der Vertrag zur Erbringung von Fahrleistungen auf der „Sauschwänzlebahn“ geschlossen. Wie bisher üblich umfaßt der Vertrag die Bereitstellung von Personal und rollendem Material an allen Wochenenden und an den Feiertagen zwischen Ende April (letztes Aprilwochenende) und Ende Oktober durch den Verein WTB e.V.. An allen übrigen Fahrtagen außerhalb der Hauptsaison und an den Fahrtagen unter der Woche, ist - wie auch schon in den vergangenen Jahren - der städtische Eigenbetrieb für die Fahrleistungen verantwortlich, da diese Fahrten nicht von den ehrenamtlich tätigen Vereinsmitgliedern geleistet werden können.

Für die Saison 2013 ist neu, daß nun auch das rollende Material für die Fahrten unter der Woche von der Stadt gestellt wird. Der Hintergrund hierfür ist, daβ der Museumsbetrieb wegen der Kundennachfrage deutlich ausgeweitet wird. Die Fahrsaison beginnt nun bereits am 6. April und im September wird sogar täglich gefahren. Die ist von den ehrenamtlichen Mitarbeitern des Vereins nicht leistbar und auch die Fahrzeuge kommen an die Grenzen ihrer betrieblichen Belastbarkeit. Die Lösung bestand letztendlich darin, einen eigenen „städtischen“ Museumszug für die Fahrten an Werktagen aufzubauen, welcher von städtischem Personal bzw. von der Stadt beauftragten Personal betrieben wird.

Die Vorteile liegen auf der Hand: trotz gestiegener Kilometerleistung wird die Belastung des einzelnen historischen Fahrzeugs reduziert. Der Zulauf weiterer Fahrzeuge sorgt für eine breitere Basis, so daß ein Fahrzeugausfall einfach(er) kompensiert werden kann. Es ist zwar geplant, beide Garnituren getrennt voneinander zu betreiben, vorallem bei den Reisezugwagen kann es jedoch zu Einsätzen in der jeweils anderen Garnitur kommen.

Diese Mitteilung finden Sie auch im Bereich Pressemitteilungen im Kapitel Verein Wutachtalbahn e.V.

Die bereits im Jahr 2012 erworbene Donnerbüchse Ci 83 445 wurde von Hanau zunächst nach Heilbronn überführt. Der Wagen soll bereits in der Saison 2013 im Wutachtal zum Einsatz kommen.

Donnerbüchse Ci 83 445

Wie immer ist der Januar eine gute Zeit, um die Neuigkeiten aus der Werkstatt zu präsentieren. Weil derzeit (wieder) viel Platz im vereinseigenen Lokschuppen in Fützen verfügbar ist (alle Dampflokomotiven befinden sich wegen Schäden an den Radreifen im DLW Meiningen), kann an den Reisezugwagen gearbeitet werden. Nachdem der Gepäckwagen BPw4yg 98 304 wieder auf seinen Drehgestellen steht, konnten einige Kleinarbeiten an dem Wagen erledigt werden. Der Zweiachser Ci 35 052 hat ebenfalls einen Platz im Trockenen erhalten, da auch hier noch die ein oder andere Kleinigkeit erledigt werden kann. Als nächste große Aufgabe steht der Cid 98 046 vor der (Schuppen-)tür, an diesem Fahrzeug soll zunächst der genaue Arbeitsumfang festgelegt werden, bevor es ihm dann "ans Blech geht".

Gleichzeitig werden die notwendigen Pflegearbeiten an den "Dampfern" in Meiningen durchgeführt. Die Lokmänner und -frauen reisen dazu den alten Damen hinterher und erledigen die Arbeiten dort.

Bericht aus der Werkstatt